ESC in Wien | WHO ruft Ebola-Notstand aus | Kuba veröffentlicht Handbuch für den Kriegsfall
Shownotes
Wir sprechen über die Proteste rund um den Eurovision Song Contest in Wien und die Diskussion über Israels Teilnahme. Danach geht es um den Ebola-Ausbruch in Afrika und warum die WHO jetzt einen internationalen Gesundheitsnotstand ausgerufen hat. Außerdem schauen wir nach Kuba, wo die Regierung ein Handbuch für den Kriegsfall veröffentlicht hat. Zum Schluss gibt es wie immer die Good News.
Zum Podcast „Firewall“ vom SPIEGEL: https://link.spiegel.de/firewall-mk?saraecid=inflpd_NmqMZ2a7AOpB5CQIdNgD4dHNN46TPn
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Quellen:
Proteste bei ESC: https://www.zeit.de/feuilleton/musik/2026-05/european-song-contest-wien-proteste-israel-palaestina
https://www.tagesschau.de/ausland/europa/esc-wien-proteste-100.html
Kuba veröffentlicht Handbuch für den Kriegsfall:
https://www.zeit.de/politik/ausland/2026-05/kuba-krieg-notfall-handbuch-gxe
WHO ruft wegen Ebola-Ausbruch internationalen Gesundheitsnotstand aus:
https://www.tagesschau.de/ausland/afrika/ebola-who-gesundheitsnotlage-100.html
Good News:
Transkript anzeigen
00:00:01: Heute ist Montag der Achtzehnte Fünfte, ich bin Sally Lisa Starken, Eure Informanten und das sind unsere Themen.
00:00:07: Wir beginnen mit dem Eurovision Song Contest in Wien und den Protesten gegen die Teilnahme Israels – ja danach geht's um die Weltgesundheitsorganisation, die wegen eines Ebola-Ausbruchs den internationalen Notstand ausgerufen hat.
00:00:20: Anschließend schauen wir nach Kuba wo die Regierung ein Handbuch für den Kriegsfall veröffentlicht hat.
00:00:25: und zum Schluss da brauchen wir sie die Got News!
00:00:28: Los gehts Ihr Lieben, wir beginnen in Wien.
00:00:39: Wo am Wochenende das Finale des siebzigsten Eurovision Song Contest stattgefunden hat... Vor und während der Veranstaltung gab es allerdings auch Kritik an der Teilnahme Israels.
00:00:49: Dazu haben sich mehrere Tausend Menschen in der Stadt zur Demonstration versammelt.
00:00:52: Die Kundgebung trug den Titel Keine Bühne für den Völkermord, die Protestierenden forderten den Ausschluss Israells vom Wettbewerb – sie warfen den Verantwortlichen eine Doppelmoralform.
00:01:03: Das hat damit zu tun, dass Russland wegen des Ukraine-Kriegs ausgeschlossen wurde.
00:01:07: Israel hingegen durfte trotz des Krieges im Gaserstreifen teilnehmen.
00:01:12: Unter den Demonstrierenden waren viele Personen mit Palästina flangen, es nahmen auch verschiedene politisch linke Gruppen an den Protestenteil.
00:01:19: Der palästinensische Botschafter in Österreich Bezeichnete die Einleitung Israels als Beleidigung der Menschheit.
00:01:24: Er warft im Land Völkermord und Vertreibung vor, Israel weist diese Anschuldigungen zurück.
00:01:30: Die Polizei in Wien stuft ihr die Lage insgesamt als ruhig ein.
00:01:33: Massive Sicherheitsvorkehrungen schützten die Veranstaltung, die israelische Delegation stand unter besonderem Schutz.
00:01:39: Dennoch kam es zu einigen Zwischenfällen.
00:01:41: am Samstagabend nahm die Polizei vierzehn Aktivistinnen fest.
00:01:45: Diese Personen hatten sich vermunt und eine nicht angemeldete Versammlung abgehalten.
00:01:50: Im Halbfinale wurden vier Personen aus der Halle entfernt.
00:01:53: Sie hatten nämlich versucht, den Auftritt des israelischen Sängers nur am Betan zu stören und in der Stadt gab es auch Gegenproteste.
00:02:00: Eine Gruppe mit dem Namen Artists ergänzt Anzi Semitissen zeigte sich solidarisch mit Jüdinnen.
00:02:06: Sie empfand lieber Kot-Aufrufe als bedrohlich.
00:02:09: Der politische Druck war schon vor dem Finale wirklich hoch.
00:02:11: Fünf Länder nahmen aus Protest nicht an Wettbewerb teil.
00:02:14: dazu gehörte Spanien, ihr Land Slowenien die Niederlande und Island.
00:02:20: den ESC deshalb auch nicht im Fernsehen.
00:02:22: In Slowenien liefen stattdessen Dokumentation über Palästina.
00:02:26: Ja, zum Ende der Show gab es noch einmal Proteste – nach den Stimmen der Fachjuries lag Israel auf Platz fünfzehn.
00:02:32: Doch beim Publikumsvoting erhielt der israelische Sänger Betan sehr viele Punkte.
00:02:36: Israel ging dadurch kurzzeitig in Führung und sorgte in der Halle für Proteste.
00:02:41: Allerdings gewandern doch die vulgarische Sängerin Dara mit dem Song Bangaranga.
00:02:46: Israel belegte am Ende den zweiten Platz!
00:02:49: Verbum.
00:02:50: Ihr Lieben, ich bin ja aktuell für meine Lesetour wirklich viel mit dem Auto und mit dem Zug unterwegs.
00:02:55: Und auf den Fahrten höre ich wirklich besonders gerne Podcasts um mir so ein bisschen die Zeit zu vertreiben.
00:02:59: Ich bin wirklich – das wisst ihr auch schon lange – großer Fan von den Spiegel-Podcasten.
00:03:04: Dazu möchte ich euch heute passend den Podcast Firewall vom Spiegelem empfehlen!
00:03:09: Ja dort geht's um die aktuellen Recherchen zum Fall White Tiger und nem sadistischen Online-Netzwerk namens Siebensechs Vier.
00:03:17: Einige Mitglieder sollen sogar Morde begangen haben.
00:03:19: auch, dass der Spiegel bei der Recherche sogar mehr herausfand als die Polizei zu diesem Zeitpunkt wusste.
00:03:25: In den Folgen erfährt man dazu mehr zum Hintergrund von White Tiger und seinem Netzwerk – und sogar mit echten Originalaufnahmen!
00:03:32: Was ich am Spiegel besonders schätze ist die große thematische Vielfalt Mit der eben dort gearbeitet wird, ob Investigative Recherchen, Einmeldungen, Kolumnen oder Reportagen.
00:03:43: Beim Spiegel gilt der Anspruch präzise zu recherchieren und einzuordnen.
00:03:48: Genau das macht auch Firewall so spannend!
00:03:50: Und falls ihr jetzt neugierig geworden seid... Die neue Staffel hat insgesamt fünf Folgen.
00:03:55: Für Spiegelabonnentinnen ist die komplette Staffel auf spiegelpunkt.de sofort hörbar und Woche für Woche sind alle Folgen auf den gängigen Podcast-Plattformen verfügbar, also hört mal rein!
00:04:05: Den Link findet ihr wie immer in den Shownotes und im Linktree.
00:04:10: Es geht weiter mit der Weltgesundheitsorganisation der WHO, die einen internationalen Gesundheitsnotstand ausgerufen hat.
00:04:16: Grund ist der Ausbruch von Ebola in Afrika.
00:04:20: Ebola ist eine lebensbedrohliche Krankheit.
00:04:22: Sie wird durch den direkten Kontakt mit Körperflüssigkeiten übertragen.
00:04:25: Die infizierten Leiden an Fieber, Schmerzen und inneren Blutungen und oft führt die Krankheit zu Organversagen.
00:04:32: Der aktuelle Ausbrucht wird durch so genannten Bundibogiosstamme verursacht.
00:04:36: Das ist ne seltenere Variante des Virus.
00:04:38: Ein großes Problem fehlen eines zugelassenen Impfstoffs für diesen Stamm.
00:04:43: Allerdings ist die Sterblichkeitsrate beim Bundy-Bogio stammen niedriger als bei anderen Varianten, sie liegt bei etwa thirty-seven Prozent.
00:04:50: Beim bekannteren Säherestamm sterben bis zu ninety Prozent der Erkrankten.
00:04:54: Betroffen sind vor allem die demokratische Republik Kongo und das Nachbarland Uganda.
00:04:59: Mit der Maßnahme, dass der internationalen Gesundheitsnotstand ausgerufen wurde will die WHO die internationale Hilfe mobilisieren.
00:05:06: Zudem sollen die Nachbarländer ihre Alarmbereitschaft erhöhen.
00:05:10: Dazu hören wir mal in die Rede des Generaldirektors der WHO Gebre Jesus rein!
00:05:17: Wir haben medizinische Hilfsgüter und Schutzausrüstung nach Bonia geschickt in die Provinzhauptstadt der betroffenen Region Ituri.
00:05:24: Zudem haben wir US-US-Dollar aus dem Notfallfonds für Katastrophenfrei gegeben, um den Ausbruch
00:05:31: einzudämmen.".
00:05:34: Es wird jedoch betont, dass es sich nicht um einen Pandemiealarm handelt.
00:05:38: Aktuell sind in der Provinz Ituri im Nordosten des Kongo rund zweihundertfünfzig Fälle bekannt.
00:05:43: Es gibt bereits etwa achtzig mutmaßliche Todesfälle in dieser Region.
00:05:47: Die Krankheit hat sich bereits ausgebreitet.
00:05:49: In den Hauptstädten Kinshasa und Kampala wurden erste Fälle bestätigt.
00:05:54: Einige Infizierte waren zuvor aus dem Kongo nach Uganda gereist.
00:05:58: die WHO warnt vor einem beträchtlichen Risiko für die gesamte Region.
00:06:02: Insgesamt gelten zehn Beländer als hoch gefährdet.
00:06:05: Diese Staaten sollen nun Frühwahnsysteme einrichten und ihr Personalschulen.
00:06:10: Hier.
00:06:10: die Bekämpfung des Ausbruchs ist unter den aktuellen Bedingungen schwierig, in der betroffenen Provinz im Touré herrscht eine fragile Sicherheitslage, bewaffnete Konflikte und eine humanitäre Krise erschweren die Arbeit der HelferInnen.
00:06:23: Und es gibt zudem viele informelle Gesundheitseinrichtungen – das macht eine Kontrolle der Infektion kompliziert!
00:06:28: Auch medizinisches Personal hat sich bereits infiziert.
00:06:32: Die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen bereitet einen Großseinsatz vor.
00:06:36: Trotz der Gefahr spricht sich die WHO gegen Grenzschließungen aus, Reiseverbote seien laut Expertinnen nicht hilfreich um die Lage unter Kontrolle zu bringen.
00:06:44: Menschen würden dann auf unkontrollierte Grenzübergänge ausweichen – dadurch würde das Risiko einer unbemerkten Ausbreitung steigen.
00:06:52: Infizierte Personen sollten jedoch isoliert werden und nicht reisen!
00:06:57: Wir schauen noch nach Kuba.
00:06:58: Dort wächst die Sorge vor einer militärischen Auseinandersetzung mit den USA, der kubanische Zivilschutz hat deshalb ein neues Handbuch mit dem Titel Leitfaden für Familien zum Schutz vor einen militären Angriff veröffentlicht.
00:07:11: Das Dokument ist neun Seiten lang und gibt Verhaltens-Tipps für die Bevölkerung.
00:07:15: Die Regierung redet den Bürgerinnen darin, einen Notfallrucksack bereit zu halten.
00:07:19: Darin sollten sich Lebensmittel und Medikamente befinden, zudem wird empfohlen, sich bei Luftalarm sofort an sichere Orte zu begeben.
00:07:27: In der Einleitung heißt es man müsse sich mit Disziplinen auf den Schutz von Leben vorbereiten.
00:07:31: Die Regierung geht davon aus dass ein Großteil der Bevölkerungen nicht an Kämpfen teilnehmen würde.
00:07:36: besonders Kinder und ältere Menschen müssten laut den Richtlinien geschützt werden.
00:07:41: Herr Kuba werde sich im Falle eines Angriffs jedoch entschlossen verteidigen.
00:07:44: Präsident Miguel Diaz Canel warnte die USA vor einer militärischen Eskalation, er betonte das sein Volk bereit sei für die Verteidigung zu sterben.
00:07:53: Die Veröffentlichung des Handbuß hat dem Internet viel Kritik ausgelöst – viele Menschen in Kuba reagierten darauf mit Sarkasmus.
00:08:00: und sozialen Netzwerken fragten Nutzerin etwa woher sie die empfohlenen Vorräte überhaupt nehmen sollen.
00:08:05: Denn schon jetzt fehlt es im Land an vielen grundlegenden Dingen!
00:08:09: Besonders die Empfehlung, haltbare Lebensmittel zu lagern wurde von vielen als Realitätsfern kritisiert.
00:08:14: Kuba steckt seit Jahren in einer schweren Wirtschafts- und Energiekrise.
00:08:18: Supermärkte sind oft leer – und in der Hauptstadt Havana fällt teilweise bis zu zwanzig Stunden am Tag der Strom aus!
00:08:24: Wenn Lebensmittel verfügbar sind, verderben sie wegen fehlender Kühlung oft schnell.
00:08:29: Und auch internationale Fluggesellschaften meiden die Insel inzwischen teilweise weil es an Treibstoff mangelt.
00:08:35: Ihr kubanische Regierung macht dafür unter anderem das US-Handelsimbago verantwortlich.
00:08:40: Besonders ein Ölbeschluss der Regierung unter Donald Trump belastet das Land, die USA drohen allen Ländern mit Zöllen, die Öl nach Kuba liefern.
00:08:49: Frühere Lieferungen aus Venezuela sind seit einem US-Militäreinsatz dort unterbrochen – US-Präsident Donald Trump hat mehrfach angedeutet, Kuba gewaltsam übernehmen zu wollen!
00:08:59: Trotz dieser Drohung gab es zuletzt direkte Gespräche.
00:09:02: Der CIA-Direktor John Ratcliffe reist überraschend nach Havanna, er traf sich dort mit dem kubanischen Innenminister und dem Geheimdienstchef.
00:09:10: Themen waren die Sicherheit, wirtschaftliche Stabilität und Zusammenarbeit der Dienste.
00:09:14: Die Spannungen zwischen den beiden Staaten bleibten dennoch extrem hoch – das Handbuch wurde von einigen offiziellen Seiten mittlerweile wieder entfernt.
00:09:22: Gründe für diesen Rückzug wurden offiziell nicht genannt!
00:09:27: Wir brauchen sie die Gut News.
00:09:28: In Portugal entsteht derzeit ein neues Schutzgebiet für Elefanten, die zuvor in Zoos oder Zirkussen gehalten wurden.
00:09:35: Die Anlage liegt in der Region Allentero nahe der Grenze zu Spanien und soll den Tieren künftig mehr Platz und eine naturnäre Umgebung bieten.
00:09:43: Die ersten beiden Elefanten sind bereits für das Projekt vorgesehen.
00:09:46: Sie stammen aus früheren Zoos bzw.
00:09:48: Zirkushaltung und sollen dort gemeinsam leben.
00:09:51: Das Gelände umfasst zunächst rund achtundzwanzig Hektar, und soll langfristig erweitert werden.
00:09:55: Betreiberangaben zur Folge steht die tiergerechte Haltung im Vordergrund.
00:09:59: Besucherangebote sind nicht vorgesehene.
00:10:01: Das Projekt ist Teil von Tierschutz-Initiativen, die sich mit der Haltung von Elefantinnen in europäischen Zoos und Zirkus beschäftigen und alternative Unterbringungsmöglichkeiten schaffen wollen.
00:10:13: Ihr Lieben, das war's schon wieder für heute.
00:10:15: Ihr findet wie immer alle Quellen und Informationen in den Shownauts.
00:10:19: Informiert euch selbst, sprecht darüber und bildet euch unbedingt eure eigene Meinung!
00:10:24: Ich freu mich über jede Nachricht von euch, abonniert den Podcast, drückt auf die Abo Glocke – wir hören uns am Mittwoch wieder.
00:10:31: Denn irgendwas passiert ja immer bis dann!
00:10:42: von Sally
00:10:43: Lisa Stagen.
00:10:44: Redaktion, Sally Lisa Starken.
00:10:47: Ton, Marius Fraune und Schnitt Alexander Horst.
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